Objekte         Installationen         Kleinplastiken         Zeichnungen         Text


Zu meiner Arbeit

Ich verwende für meine Objekte und Installationen verschiedenartige Materialien - Kunststoffe, Zellglas, Papier, Karton, Holz, Stoffe, Modelliermassen, Stearin, Holzleim, Silikon und Ähnliches. Dazu benutze ich Vorgefundenes, Alltagsgegenstände, Deko-Materialien, auch Stofftiere und andere Spielzeuge, sowie Möbelstücke als Sockel und Kontrastierung.

Diese Dinge verarbeite ich spielerisch assoziativ. Sie werden zerschnitten, verklebt, gewachst, umwickelt, durchbrochen, kaschiert, ergänzt – insgesamt einem Veränderungsprozess unterworfen. Das Ungewöhnliche, Schöne, Hässliche, Geheimnisvolle und Sinnliche von Material wird zum Thema.

Auf diese Weise entstehen organoide Formen, die mit ihren Tentakeln und Auswölbungen, Öffnungen und augenähnlichen Zusätzen an fremdartige Lebewesen erinnern. Sie könnten einem fernen Mikrokosmos entstammen oder erdachte Frühstadien evolutionärer Prozesse sein - vielleicht geträumte oder gefürchtete Ergebnisse menschlichen Eingreifens in die Natur.

Manche Arbeiten werden durch grafische Elemente ergänzt - direkt auf die Wand oder auf die Innenflächen von Objektkästen gemalt, teils in Form von montierten Kartonschnitten. Diese zeichenhaften Figurationen, Ornamente oder Gitterstrukturen geben den plastischen Teilen Dynamik, Witz oder ordnende Ergänzung. Auf Möbelstücke gestellt, mutieren die Objekte hingegen zu monströsen Nippesfiguren.